Meckenbach heute

Die Gemarkung Meckenbach umfasst heute 378 ha, davon sind etwa 220 ha bewaldet und zum größten Teil in Privatbesitz. Das früher sehr landwirtschaftlich geprägte Ortsbild hat sich in den letzten 30 Jahren stark verändert. Die zum Teil sehr großen landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Ortslage wurden in den vergangenen Jahren fast alle bebaut, so dass die Gemeinde ein Baugebiet ausgewiesen hat, um die Wünsche nach Bauland für die auswärtigen und einheimischen Interessenten zu befriedigen. Denn obwohl verkehrsgünstig gelegen (10 min. zur Autobahn), wohnt man in Meckenbach sehr ruhig. Ab und zu geht es auch mal lauter zu, „schuld“ ist meistens dann ein kleines oder grosses Fest, von denen viele gefeiert werden. Aber ein solcher „Lärm“ wird von einem Meckenbacher nicht als störend empfunden. Im Gegenteil, man wird zum Mitmachen animiert, dann hier lebt ein aufgeschlossenes, gastfreundliches und sangesfrohes Völkchen mit einem ausgesprochenen Sinn für Geselligkeit und Humor.

Unsere Geschichte

Ca. 200 v.Chr.LaTène-Zeit,
Hügelgräber/Brandbestattungen in der Gemarkung „Auf dem Bühl in
Sangbösch„. Ein keltischer Weg führt vom Hunnenring am Dankenberg vorbei über den „Allengraben“ Richtung „Gölters“ (der heutigen Landesgrenze) weiter zur Ringanlage Elsenfels, oberhalb der Nahe bei Nohfelden

53 v.Chr.,
Cäsar schlägt den
Trevereraufstand in der Region nieder, der Hunnenring wird aufgegeben, (bei Hermeskeil wird gerade das älteste röm. Heerlager nördlich der Alpen ausgegraben und auf 53 v.Chr. datiert)

Ca. 200,
Ein röm. Weg führt von Birkenfeld über die „
Geißgrube“, „Espenhecken“ (Höhenweg zwischen Meckenbach und Achtelsbach) Richtung Kastel (röm. Kastell)

634,
Der fränkische Adlige
Adalgisel Grimo vermacht in seinem am 30. Dezember 634 aufgesetzten Testament die ganze Gegend dem Bischof von Verdun. Daher hat Verdun bis zur Reformation das Recht u.a. den Achtelsbacher Pfarrer zu bestimmen.

1334, 29. Juni,
Erste Erwähnung von Meckenbach in einer Urkunde; ein gewisser Kuno aus Birkenfeld gelobt sein Gut in Meckenbach „zu bessern“.
Meckenbach gehört zur Pflege (Verwaltungsbezirk) Achtelsbach und ist im Besitz der Vögte von Hunolstein

1480,
Herzog Ludwig I. von Pfalz-Zweibrücken erwirbt die Pflege Achtelsbach durch Kauf. Zusammen mit der Schuldheißerei Wolfersweiler bildet die Pflege Achtelsbach das Amt Nohfelden im zweibrückischen Oberamt Lichtenberg.

1533,
Einführung der Reformation im Herzogtum Zweibrücken

1570,
In Meckenbach stehen 6 Häuser

1588,
Einführung der reformierten (calvinistischen) Lehre im Herzogtum Zweibrücken

1609,
Meckenbach besteht aus 7 Häusern in denen 29 Menschen wohnten, 6 Ehepaare, 12 Kinder, 3 Witwen, 1 Knecht und 1 Magd. Die Familiennamen waren: Hirt, Lambert, Lang, Melchior, Schmidt, Staudt

1618,
Beginn 30-jähriger Krieg

1635, 24.09.,
Herzog Bernhard
von Weimar flüchtet mit dem protestantisch-französischen Heer, von den kaiserlichen Truppen verfolgt, von Birkenfeld kommend über die „Alte Heerstraße“ (Geißgrube-Espenhecke-Gölters) Richtung Tholey. Meckenbach bleibt als einzige der umliegenden Ortschaften von Plünderungen und Brandschatzung verschont.

1639,
Meckenbach wird von spanischen Truppen geplündert

1648,
Ende des 30-jährigen Krieges

1763,
Grund und Boden (incl. Wald) werden auf die ortsansässigen Bauern (Gemeinsleute) verteilt und zu Privatbesitz

1790,
In Meckenbach leben 19 Familien

1794,
Das linksrheinische Gebiet wird von Frankreich besetzt, Ende der Leibeigenschaft für alle Einwohner

1815,
Meckenbach hat 90 Einwohner

1817,
Nach Neuordnung durch den Wiener Kongress kommt Meckenbach mit der Bürgermeisterei Achtelsbach zum Fürstentum Birkenfeld, Landesherr ist der Großherzog von Oldenburg

1832,
115 Menschen wohnen in Meckenbach

1860,
Meckenbach hat 142 Einwohner

 1892,
Meckenbach und Achtelsbach errichten ein gemeinsames Schulgebäude in Achtelsbach, nachdem das alte Schulhaus von 1828 zu klein geworden war.

 1896,
Gründung des MGV 1896 Meckenbach

1904,
Gründung einer Dreschgesellschaft mit Achtelsbach, Dambach und Abentheuer

1926,
Strom für Meckenbach

1952,
Gründung der Dreschgesellschaft Meckenbach

1952,
Zentrale Wasserversorgung
für das Dorf

1962,
Nach Ausbau der Kreisstraße 1 sind nun alle Straßen im Ort asphaltiert

1966,
Gründung FFw Meckenbach

1973, 23.11.,
Goldmedaille im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“

1993,
Neubau Feuerwehrgerätehaus

1999,
Kanalisierung und Anschluss an die überörtliche Abwasserbeseitigung

2001,
Bau Gemeindehaus

2005,
Erschließung Neubaugebiet